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FÄLLT LÄNGER AUS, ABER

Wildcard für WM? Deshalb steht Wöber im ÖFB-Kader!

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Maximilian Wöber scheint im aktuellen Kader des österreichischen Fußball-Nationalteams auf. Dabei hat der Legionär von Werder Bremen seit August kein Pflichtspiel mehr bestritten und dürfte auch auf absehbare Zeit nicht einsatzbereit sein. Teamchef Ralf Rangnick hat seine Entscheidung am Montag begründet. Gibt es gar eine WM-Wildcard?  


Der 28-jährige Wöber hat seit August kein Pflichtspiel bestritten. Dennoch hat er es in den Kader für die nächsten Testspiele geschafft. Dabei dürfte ihn ein Muskelfaserriss noch einige Zeit außer Gefecht setzen. Teamchef Rangnick erklärte am Rande der Kaderpräsentation am Montag seine Entscheidung.

Dabei nahm er auch Bezug auf die Situation von Kapitän David Alaba, die sich ähnlich verhalten würde. Der Real-Legionär kämpfte zuletzt mit einer Wadenverletzung. Dass Alaba oder Wöber gegen Ghana oder Südkorea zum Einsatz kommen, bezeichnete Rangnick als „hochgradig unwahrscheinlich“.

In Wahrheit seien es deshalb nur 26 Kaderspieler. „Sie sind nicht vorgesehen, dass sie in einem der beiden Spiele zum Einsatz kommen“, erklärte der Teamchef.

Keine Wildcard für Wöber – aber für Alaba
Wöber habe darum gebeten, trotz seiner langen Leidenszeit zur Mannschaft stoßen zu können. „Er ist jemand, der schon lange dabei ist und die Gruppe auch mit seiner Persönlichkeit bereichert“, erklärte Rangnick und lieferte damit die Erklärung für die Nominierung des Bremen-Legionärs.

Bild: AFP/ANDER GILLENEA

Was hat das für die WM zu bedeuten? „Es steht und fällt bei ihm mit dem Heilungsprozess und dem Fitnesszustand. Wir werden sicherlich bei der WM keine Wildcards verteilen und sagen, irgendwann wird er schon wieder gesund“, stellt Rangnick in dieser Hinsicht klar. 

Einzige Ausnahme sei diesbezüglich Alaba, von dem Rangnick „inständig“ hofft, dass er beim Turnier als Spieler – und nicht wie bei der EM 2024 in Deutschland nur als „Non-playing Captain“ – zur Verfügung steht. Seine jüngste Verletzung hat sich Alaba vor zwei Wochen zugezogen. „Ich werde ihn sicher nicht in den nächsten zwei Freundschaftsspielen ins kalte Wasser werfen nach dem Motto: ‘David, geh‘ rein und schwimm!‘ Für mich ist wichtig, dass wir ihn bei der WM dabei haben.“


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